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Vegesack Nr.2 vom 7.09-9.09.01 Heij, ho Grey Goose Shantymen wieder auf großer Tour Am Freitag dem 07.09.2001 ging die Reise mit Wohnmobilen in den rauen hohen Norden los. Die Einen fuhren schnurgerade hoch die Anderen machten noch n kleinen Umweg über Hannover den unser Webmaster fehlte noch denn ohne Ihn ging das nicht! An Bord waren Helmut, Christa, Eisi, Torsten und der Leichtmatrose. Nach ein paar Stunden Fahrt kamen wir Gott-Sei-Dank mit Koordinationssystem da oben an. Nur im Kreiselverkehr konnte uns die Dame auch nicht helfen, das war zuviel für sie. In Vegesack angekommen, nahmen wir wieder unseren alten Platz in Beschlag. Herbies Crew und Andreass Crew erwarteten uns schon sehnsüchtig! Es wurde wieder eine Wagenburg hinrangiert bis alles so passte und dann konnte das Festival beginnen. Mit der Fähre ging's über die Weser zum Spektakel. Wir trafen unsere Nicht-Wohnmobilisten die ihre Plätze doch lieber inner Pension bezogen hatten! ( Aber die waren hinterher auch nicht viel trockner wie wir, hi, hi, hi ) Es war echt lustig, suchten wir doch gleich unsere alt-bekannte Hafenpinte auf . Wir mussten feststellen, dass unser altes Bierpilz gar nicht am Platze war so wie voriges Jahr, schade, also stürmten wir die Bude! Aber unsere Altbekannten aus England trafen wir, die „Hanging Johnnys“, das war eine Freude hui, da ging's aber ab. Es wurde gesungen und gespielt immer im Wechsel bis in die Nacht, bis die letzte Fähre fuhr, doch irgendwas fehlte, ah ja unser Bierpilz, nojo musste dies Jahr ohne gehen!! 08.09.2001 Der Samstag war vom Wetter her noch erträglich. Der Wettergott schickte uns im Wechsel mal Regen mal Sonne. Wenn die Klamotten schön nass waren, kam die Sonne und trocknete sie und wenn man trocken war kam der Regen, aber............... „Das kann doch einen Seemann (Seefrau ) nicht erschüttern, keine Angst, keine Angst Rosmarie...“ Schön brav trabten wir in die Fußgängerzone und machten unsere Auftritte und zogen das Publikum an! Zwischendurch bekamen wir Essen und Trinken aber bei dem Sauwetter sich n Bier in die Birne zu knallen war schon echt „cool“. Kleine starke Leichtmatrosen haben da n besseres Rezept, “Am liebsten Rum fallera, Rum fallera, Rum aus Ja-ma-ei eika!“ hui, jui, jui..... Am Nachmittag hatten wir noch n Auftritt beim Schlepper Regina zusammen mit den Hanging Johnnies das war echt toll, da konnten wir uns schön austoben immer schön abwechselnd einmal die und zweimal wir! Nachdem sie sich auf die Flasche mit dem Aquavit-Linie gestürzt hatten als kleines Mitbringsel von uns von unserem Eisi und Herbie mühevoll in einer schweren Seemannskiste geschleppt, kam die richtige Stimmung auf der Bühne auf. ( Ich dachte schon der Boden bricht gleich zusammen unter der schweren Last ) Außer das es sehr windig, äh stürmisch wurde und saukalt und geregnet hatte wie aus Eimern war es ein sehr schönes Erlebnis. Auf dem Weg zur Fähre erfuhren wir das Sturmflutwarnung angesagt war die Fährfahrt erst mal bis Abends eingestellt werden sollte. Alle Bühnen wurden in Windeseile abgebaut an der Strassespromenade, oh je sah schlecht aus. Wir verkrümelten uns ans andere Ufer zu den Wohnmobilen und warteten auf das was da kam. Da es langsam ungemütlich wurde draußen und kalt beschlossen Manfred ,Wolfgang und der Leichtmatrose ( Anja ) mal die Gegend zu erkunden. Und siehe da ein warmes Plätzchen in der Sporthalle war für Shantys immer da, also ließen wir uns dort nieder und tranken heißen Tee mit Rum, was sonst!!! Und warteten ab wem als nächstes kalt wurde und ein trockenes Plätzchen suchte. Und es dauerte nicht lange da kamen auch schon die Nächsten! Die Runde wurde immer größer bis alle da waren. Wir wussten nicht wann die Fähren wieder ihre Fahrten aufnahmen. Abends um 21.00 Uhr kam die Nachricht das es wieder los gehen konnte, denn es gab noch ein schönes Mitternachtsbuffet, welches man nicht versäumen sollte, außer Denjenigen die schon beizeiten die Äugelein schließen mussten. Wir setzten über suchten ein Weilchen fanden aber dann den richtigen Ort ,wo das richtige Geschehen statt fand, in der Pinte „ Loretta“, da wo's die französische Musik gab. Als wir kamen war die Kneipe total leer. Erst mal mussten wir Stühle und Tische rücken dass auch Jeder Platz hatte, das war etwas laut aber sehr lohnenswert. So alle hatten ihr Plätzchen und nu konnten wir der Musik lauschen, toll der Franzose dudelte alle Leder doppelt nur jedes Mal in ner anderen Reihenfolge war interessant, er hatte nur nicht damit gerechnet das wir auch einige seiner Lieder kannten und schön mitsangen das war ein Spaß. Wolfgang Pfob vom Shanty-Chor Luv und Lee krabbelt es schon in den Fingern und........er holte seine Morino herbei noch ein geliehenes Akkordeon aber bald sein Eigenes nur ganz schwarz und er dudelte fleißig mit, da hatte der Franzose geguckt und das gefiel ihm gar nicht, er drehte noch mehr auf. Das war ein Spektakel, dann füllte sich die Bude alle Anderen Gruppen kamen auch, es gab Essen, Trinken alles was das Herz begehrte, sehr schön! Bis in die Nacht wurde gefeiert. 09.09.2001 Am Sonntagmorgen war das Wetter perfekt der Regen wurde immer schöner. Und wir immer nasser. Alle Auftritte wurden in Hallen und Pinten verlegt, unser Auftritt aber nicht, wir waren keine „Warmduscher“, stramm stellten wir uns auf die Bühne und der Regen prasselte auf uns hernieder mit uns die Hanging Johnnys. Trotz Regen schafften wir es Die Leute heranzuziehen und wir hatten eine super Stimmung. Danach gab's für beide Leichtmatrosen ( Doris und Anja )erst mal nen schönen Strammen Grog mit Pfefferminztee und für den Rest Bier, ah, das hatte gezischt! Wolfgang hatte auch einen seiner Shanty-Chöre dabei und wir hörten uns das an. Von unserer Truppe hatten sich leider schon einige abgeseilt und sich auf den Heimweg begeben, obwohl wir noch n Auftritt hatten, leider erst später. Und so machten wir's Beste draus! Nach unserem letzten Auftritt ging's noch mal auf die Bühne zurück wo wir morgens schon mal waren, an nen Bierpilz und siehe da kaum seht man da so nichtsahnend, kommen auch schon Bekannte vorbei vom vorigen Jahr. „Ach, dich kennen wir doch, du hattest doch voriges Jahr ganz viel mit deinem Akkordeon gespielt, am Bierpilz!“ Ja da traf der kleine Leichtmatrose viele Bekannte wieder; noch nicht in Vergessenheit geraten! Sogar der Wirt vom Bierpilz kam an und Drückte mich, er rief gleich seinen Nachbarn an, den 74 Jahre alten Opa mit seiner Quetsche und der kam an und wollte mit mir spielen, oje, oje das war hammerharte! Später gab's noch mal ein Abschiedssingen mit allen Gruppen auf der Bühne und ein Abschiedsessen im „grauen Esel“. Da lernten wir die Polnische Truppe kennen, echt auf deutsch, englisch und polnisch waren unsere Shantys zu hören, sensationell. Sogar der 74 jährige Opa dudelte dazwischen das nervte die Hanging Johnnys so, das sie sich mit den Polen so laut angakten beim singen, das wir uns auch angaken mussten, sensationell!!!! Irgendwann wurde es so unerträglich das wir heim gingen. Allemann die noch übrig waren! 10.09.2001 Am Montagmorgen ging's in den „wärmeren Norden“, Richtung Heimat. Unterwegs ging's unserem Eisi nicht so gut, beim Nachholbedarf der vergangenen Nacht wurde im Mobi so schön durchgerüttelt das er unterwegs zweimal „abladen“ gehen musste, aber danach ging's besser!!! PS: Im nächsten Jahr beschert uns und den Vegesackern der Wettergott bestimmt besseres Wetter, außerdem es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung, hi, hi, hi!? Schönen Gruß vom Leichtmatrosen Anja |
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