Irland 2009

04. - 08. 2009

Mitreisende: Winni, Susi, Manuela, Marieke, Philip, Eisi, Olla, Herby, Udo

 

Sonntag, 04.10.2009

Angefangen hat alles eigentlich schon einen Tag eher. Wir hatten mit den Shantys einen Auftritt beim „Oktoberfest“ beim neuen Wirt in der Hasenmühle.. Ansingen und Antrinken (Obstler von Willi) war bereits um 16 Uhr, gesungen haben wir dann bis in die Nacht an der Theke.

 Leider war die Nacht schon um 5 Uhr vorbei, denn um 6 ging's mit 2 Autos ( Eisi und Udo) los nach Frankfurt zum Flughafen. Dort trafen wir Marieke auf dem Shuttle-Parkplatz, gönnten uns ein kurzes Frühstücksbier und fuhren mit dem Bus zum Flughafen.

Während Winni am Schalter wartete, frühstückten wir dann richtig, Bier, Wurst, Käse, Brötchen, Ahoi und Wodka.

Das Einchecken verzögerte sich durch ein Ehepaar mit Säugling, die das falsche Kind dabei hatten. Die Zeit wurde uns so eng, dass wir uns an der Schlange beim Durchleuchten vorbei drängen mussten, um unseren Flug noch zu bekommen. Während dem Flug haben wir die Uhren um 1 Stunde zurückgestellt, gelandet sind wir 12 Uhr Ortszeit. Während wir auf den Bus gewartet haben, ist Philip auch angekommen. Gemeinsam sind wir dann mit Paddys Waggon zum Hostel gefahren. Hier gab es erst Unstimmigkeiten mit der Bezahlung, dann war unser Zimmer teilweise schon belegt und alles musste umgeändert werden. Zum Schluss hat Udo mit fremden Mädels im 10er Zimmer geschlafen, der Rest bekam ein 8-Bett-Zimmer. Aber dann konnten wir uns endlich ins Großstadtleben stürzen. Udo kaufte voller Begeisterung 4 Duschgels für alle und dann kam unser erstes Guinness, danach Temple Bar, Essen im Imbiss (Fish and Chips), Vat House und zum Schluss Stepdance im Arlington-Hotel.

 

Montag, 05.10.2009

Duschen und WC waren sauber, wenn auch außerhalb unseres Zimmers. Beim Frühstück mussten wir um Toaster, Kaffeewasser, Marmelade und Margarine kämpfen., aber wir sind alle satt geworden. Abwaschen musste auch jeder selber!

Unser Gepäck konnten wir noch im Hostel bis zu unserer Abfahrt deponieren, dann machten wir uns auf den Weg zu Molly Melone. Dort zu singen war ein lange gehegter Wunsch von Winni. Man konnte zwar nichts hören wegen dem Autolärm, aber wir hatten unseren Spaß.

 

 

Weiter ging’s zur St. Patrick Kathedrale, in die wir das letzte mal nicht hinein kamen. Bevor wir die Kirche besichtigen konnten hörten wir uns erst eine Andacht an, zelebriert von drei Geistlichen und vielen Chorknaben mit glockenklaren Stimmen.

Zurück in  Temple Bar nahmen wir noch einen Imbiss, dann holten Winni, Philip und Eisi unser Mietauto und wir trafen uns um 14 Uhr vor Paddys Hostel zur Abfahrt nach Middelton.

Noch nicht aus der Straße raus rummste es, und Winni hätte beinahe den linken Spiegel abgefahren.

Dann kamen wir aber zügig voran. Gegen 17.30 waren wir da, kauften erst mal die wichtigsten Dinge ein (Bier) und suchten dann unser Hostel „An Stór“. Ein freundliches Hostel, gemütlicher als in Dublin, aber unser Frühstück mussten wir selbst besorgen. Also noch mal zum Supermarkt und nach einem China-Imbiss  - ab in den nächsten Pub.

 

Dienstag, 06.10.2009

Um  uns alle pünktlich zu wecken löste Winni einen Feueralarm mit dem Toaster aus. Nachdem die Sirene wieder aus und der Qualm abgezogen war konnten wir gemütlich frühstücken. Danach gab's eine Übungsstunde, bevor wir uns zu Fuß zur Jameson Destillerie aufmachten. Wir konnten die Führung um 10.30 mitmachen und durften als „Spezial Taster“ mehrere Whiskysorten probieren, haben  anschließend  ein paar Lieder gesungen und später noch hier Mittag gegessen.  Zurück in Middelton kehrten wir in den nächsten Pub ein. Leider hatte es stark geregnet  und wir wurden alle pitschnass. Winni ging mit Eisi noch mal einkaufen für unser nächstes Frühstück, der Rest versuchte irgendwie wieder trocken zu werden.

Abends waren wir dann beim Italiener und später im Stamm-Pub unseres Hostelwirtes. Hier gab es ab 21.30 Uhr Live-Musik, das spielte sich so ab:

Um 21.40 kam ein Mann, stellte seine Gitarre ab und bestellte sich ein Bier. Kurz darauf kam das Banjo, holte eine Tüte Chips raus, fing an zu essen und bestellte sich auch ein Bier. Dann wurde das Banjo gestimmt und ohne abzusetzen fing die Musik an. Eine Trommel gesellte sich noch dazu und dann,  in Abständen, eine zweite Gitarre, ein Akkordeon und noch eine Trommel. Die Musik war herrlich. Zwischendurch wurde uns die Ehre zuteil, auch spielen zu dürfen, was wir gerne taten, soweit dies möglich war, so wechselten wir uns mit der einheimischen Gruppe ab.

 

Mittwoch, 07.10.2009

Heute gab's Rührei mit Schinken zum Frühstück, danach mussten wir schon wieder aufbrechen. Die Sonne schien wieder und wir kamen gegen 12 Uhr rechtzeitig in Dublin an. Winni hatte noch ein zweites Mal versucht, einen Spiegel abzufahren, aber auch diesmal  war es ihm nicht geglückt. Wir bezogen wieder unsere Zimmer und während Winni das Auto zurückgab, sind wir mit dem Zug nach Howth gefahren und haben einen Spaziergang Richtung Leuchtturm gemacht. Unterwegs haben wir viele Flossen von Walen gesichtet, allerdings konnten wir nicht feststellen, welche. In Howth im Bahnhofspub haben wir uns mit  Guinness gestärkt, bevor wir die Rückfahrt antraten. Winni trafen wir in Paddys Hostel, gemeinsam machten wir uns auf den Weg zu Temple Bar, aßen jeder, wozu er Lust hatte und trafen uns dann wieder im Arlington Hotel zum Stepdance. Abschluss war ein gemeinsames Bier und Whisky auf unserem Zimmer, Parole 19.

 

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 08.10.2009

Philip fuhr bereits um 7 Uhr morgens mit dem Bus zum Flughafen. Wir haben in aller Ruhe gefrühstückt, hatten ja auch noch Sachen übrig vom letzten Hostel. Danach hatten wir viel freie Zeit, Winni und Udo machten eine Stadtrundfahrt, der Rest ging Shoppen. Um 13 Uhr ging unser Shuttlebus zurück zum Flughafen, wo wir unser letztes Bier getrunken haben. Dann gab’s noch eine kleine Verzögerung, weil unsere Sitzplätze in diesem Flugzeug nicht existierten und umgeschrieben werden mussten, aber dann flogen wir ohne Hindernisse zurück nach Deutschland. Um 20 Uhr Ortszeit, waren wir da, wurden vom Shuttlebus wieder abgeholt und konnten die Heimreise antreten.