Anja in Paimpol 2005 (vom 02.08 – 08.08.2005)

Die Abfahrt am 02.08.2005 in Ippinghausen bei Fam. Geschwind, klappte soweit ganz gut bis das Geraffel vom Leichtmatrosen beim Andreas im XXL-Mobil verstaut war. Doch schon in der ersten Kurve flog die Schublade im Mobil aus der Schiene und war kaputt! Mh, die musste erst geschraubt und geleimt werden, sonst gab das nix! Außerdem sollte doch noch das Fahrrad des Leichtmatrosen in Viesebeck geholt werden.

Bis das alles so erledigt war, verging ca. 1h bis auf die Autobahn nach Dortmund aufgefahren werden konnte.

Über Köln (Deutschland) - Brüssel (Belgien) - Tagnon (Frankreich) ging die Fahrt ca. 600 Km lang über ein sehr schönes ausgebautes Straßennetz (kostete zwar Mautgebühren), war aber in Ordnung!

Der erste Part der Strecke gehörte dem Leichtmatrosen die Fahrt „La Premiere“ mit dem XXL-Mobil!!!!!!!!!!!!!! Das hatte Spaß gemacht...... Ein kleiner Matrose umfuhr im XXL-Mobil die Welt. Bei Tagnon wurde das Mobil zu einer Pinkel- und Ess-Pause mal kurz auf einem Stoppelfeld „geparkt“.

Über Reims - Rouen waren es noch knappe 300 Km bis nach Fecamp, wo das Herby-Mobil (an Bord Herby + Olla) im Hafen wartete. Die waren schon seit Samstag irgendwo in Frankreich unterwegs.

Das was vom Abend noch übrig war, wurde mit einem kurzen Spaziergang am „La Mer“ bzw. mit Rotwein und Bier beendet und die „Gute Nacht" eingeläutet!

„Für Alle WoMo-Besitzer: Es ist immer gut eine Piratenflagge am Auto zu haben! (das erspart so manch einem Leichtmatrosen die Suche nach den Anderen) hi, hi, hi.................

 

Mittwoch 03.08.2005 Morgens in der Frühe fuhr das XXL-Mobil schon weiter, da Frankreich fast nur aus Kreiselverkehr besteht, kreiselte sich das XXL-Mobil so durch!

In Richtung Hornfleur ging’s über die große Brücke, „Le Pont de Normandie" wo man denken konnte man befand sich auf ‘ner Achterbahn, echt klasse, kostete zwar auch wieder stolze 5,-- Euro aber der Ausblick hatte sich gelohnt! Gegen Mittag traf das XXL-Mobil in Mont St. Michel auf dem großen Parkplatz ein, wo auch übernachtet werden durfte. Dort wartete schon das Winni-Mobil (an Bord Susi, Winni und natürlich Pepe). (Zur Info das Mobil ist jetzt blau, so wie die Sh....... auch manchmal)!

Lieblingsbeschäftigung der Wohnmobilisten: WoMo rangieren!

Nach der Aktion konnte der Gipfel des Klosters erstürmt werden.

 

Kurzgeschichte zum Kloster Mont St. Michel: Das Kloster thront auf einer ca. 78m hohen Felsspitze inmitten einer weiten Sandschlick - oder Meerlandschaft. Um 708 trennte eine gewaltige Flutkatastrophe den Felsgipfel vom Festland wobei auch ein riesiges Waldgebiet zerstört wurde. Der Legende nach erschien dem damaligen Erzbischof von Avrandes der Erzengel Michael der ihn aufforderte eine Kapelle auf dem Gipfel des Mont Tombe zu bauen. Der Wunsch wurde erfüllt, Mönche siedelten sich an. Immer mehr Pilger kamen und für sie wurde der Mont zu einer Kultstätte.

944 sollten 30 Benediktinermönche eine größere Kirche errichten. Es war schon schwierig genug, weil erst Fundamente um den Fels angelegt werden mussten. So entstand über die Jahrhunderte das Ensemble aus Abteikirche und Klostergebäuden (Merveille) das Herz des Mont im romanisch- und gotischen Baustil.

Im obersten Teil lebten die Mönche in Armut, Kälte und schlechte Ernährung (von wegen Bierbrauen)!!!! Im mittleren Teil feierte der König mit seinem Gefolge, da wurden die dicken Spanferkel gegrillt und warm war es auch. Im unteren Teil war die Bibliothek die wegen der Schriftstücke gut geheizt werden musste.

Während der franz. Revolution diente Mont St. Michel als Gefängnis. Um Nahrungsmittel auf den Berg zu bekommen wurden 6 Gefangene in ein großes Rad gestellt, festgebunden und mussten wie die Hamster darin laufen um den „Aufzug“, eine Art Schlitten, hochziehen zu können.

Viele Gefangene überlebten diese Tortour nicht. Sie wurden so, wie die verstorbenen Mönche auch, einfach zwischen die dicken Klostermauern geworfen und eingemauert (da hatte es bestimmt gestunken!!!!!!!)

Das Kloster war schon immer ein ewiger Zankapfel zwischen Normandie und Bretagne, weil jedes Land diese Touristenattraktion gerne im eigenen Land gehabt hätte. Doch der Grenzfluss „Couesnon“ entschied sich für die Normandie als er seinen Lauf veränderte. Einziger Trost für die Bretagne, der Mont wurde zum Teil aus bretonischem Granit gebaut!!!!!!

Der Mont St. Michel war und ist noch heute ein uraltes Pilgerziel. Seit rund 1000 Jahren strömen die Menschen über die „Grande Rue“ (einzige Straße der Gemeinde, Touristenschiebung) zu den Reliquien des Erzengels Michael hinauf zur Abtei Unbedingt zu beachten war, wer eine Wattwanderung um den Fels machen wollte, sollte die angeschlagenen Zeiten von Ebbe und Flut wissen!!!! Denn die kam sehr schnell zurück!

Am Abend Rückkehr zu den WoMo’s. Tisch, Stühle, Bier und Wein wurden herbeigeholt die letzten Blicke auf das Kloster genossen in der untergehenden Sonne. Nachts wurde es angestrahlt und wirkte noch schöner wie am Tage.

Um 20.00 Uhr kamen Siggi und Michaela mit dem PKW von zu Hause dazu. Nach ca.12 h Fahrt wurde noch gegessen, getrunken erzählt und dann die Betten verteilt.

Der Leichtmatrose zog ins Herby-Mobil, Fam. Heinicke wurde im XXL-Mobil einquartiert.

 

Do 04.08.2005 Weiterfahrt nach Paimpol das XXL-Mobil startete als erstes, um Parkplätze sicher zu stellen, was nicht mehr so ganz einfach war, weil alle schönen Plätze schon belegt waren.

Bevor es zum Platz ging wurde erst mal geduscht, Tanks geleert und Frischwasser aufgefüllt. Im XXL-Mobil ging das mit ‘ner Gießkanne und 'nem Eimer, weil der Ansturm an die Entsorgung so stark war, dass es keine andere Chance gab.

Leider hatte der Chorspieß beim einräumen die Campingstühle nicht festgezurrt und somit ging die Seitentür nicht mehr auf (da hatte sich was verklemmt!) um die Gießkanne rauszuholen, also musste Andreas erst eine WoMo-Wendung machen um das Mobil in Seitenlage zu bringen, damit die Tür sich öffnen ließ. Nach dem Auftanken ging’s zum Platz zurück und das WoMo blieb erst mal so stehen.

Danach ging die XXL-Crew schon mal los um das Fest im Hafen zu erkunden. Da gab es ein Bootszubehörgeschäft, wo erst mal richtig Klamotten (Bretonenkittel und Südwester für den Leichtmatrosen, ein Piraten T-Shirt für Andreas) eingekauft wurden.

Die Chefin an der Kasse hörte irgend was von „Musikgruppe“ aus Allemange, und fragte gleich ob wir eine CD dabei hätten und ob wir bei Ihr vor dem Geschäft singen würden, sie war total happy als wir zu sagten.

Auf dem Rückweg vom Fest zum WoMo traf das Herby-Mobil auch ein. Er wollte schon wie für eine Wagenburg parken, aber dem Parkwächter gefiel das gar nicht und er mokierte sich fürchterlich. So mussten Herby und Andreas einen neuen Platz suchen, in der „Löcherwiese“, wo das lange, trockene Gras schön piekte! Nach der nächsten Rangierung kam der Wächter noch ein mal vorbei und schaute grimmig, aber nach einer netten Frage des Leichtmatrosen: „C'est bon ?“, murmelte er etwas, was keiner verstand, aber es hörte sich nach Zufriedenheit an.

 

Danach kam die Geschichte: Auf der Suche nach einem „Super-Marché“!!!!

Andreas und der Leichtmatrose wollten einen „Super-Marché“ suchen und fuhren mit dem Rad durch halb Paimpol. Im dicksten Feierabendverkehr nach unendlichen Stunden und Verfahren fanden sie ihn doch! Das war aufregend, und das alles für’n 5L-Fässchen Rotwein! Geplättet kam das Team zum Camp, hungrig und fast verdurstet. Gott sei Dank hatte Olla und Herby Muscheln gekocht, den Rest konnte sich das „Fahrrad-Team“ munden lassen, waren echt lecker! Danach das Kommentar des Leichtmatrosen: "Durch diese Scheißstadt fahr ich nie wieder mit’m Rad!“

Das Winni-Mobil und Fam. Heinicke kamen dazu und parkten sich daneben. Die hatten schon schön eine Wein-, Calvados- und Muschelprobe hinter sich. Gegen Mittag trudelte auch Fam. Sälzer mit PKW auf dem Platz ein, die waren in einer Pension untergebracht etwas außerhalb der Stadt. Nun waren Alle komplett.

Der Pensionsvater (Mr. Bouchard) von Heike und Wolfgang freute sich sehr auf deutsche Shanties und riss sich wirklich für uns Arme und Beine aus, um uns mit ins offizielle Programm vom Festival zu bekommen, leider war es nicht mehr möglich. Dafür durften wir am nächsten Tag um 16.00 Uhr auf seinem Schiff singen, seine Familie war auch dabei, die waren musikalisch sehr veranlagt .

Gegen Abend liefen mit der Flut dem „La Mer“ die ganzen Schiffe (große und kleine) ein. Mit Gesang und Jubel wurden die Schiffe bei Superwetter empfangen, musste man gesehen haben!

Eigentlich war das Festival noch nicht offiziell eröffnet, aber bei diesen Menschenmassen wurde ein Auge zu gedrückt und teilweise eröffnet. Unsere Truppe musste auch gucken, wobei Andreas und der Leichtmatrose auf diesem Wege die CD zu der Chefin ins Bootsgeschäft brachten. Die Anderen ließen sich schon mal beim nächsten Pub zum Guinness-Trinken nieder, da gab’s außerdem eine schöne Warme „Knöterie“ und „Pullerie“ (das franz. übersetzte Wort für „Scheißhaus“). „Auf die erste verkaufte CD in Paimpol!“

Später gab’s an den WoMo noch mal Rotwein und die Bettenverteilung wurde festgelegt, Leichtmatrose im Herby-Mobil und Fam. Heinicke im XXL-Mobil, wobei der Leichtmatrose immer 2 WoMo in Beschlag hatte.

 

Fr 05.08.2005 Morgens in der Frühe fuhr Winni mit dem Motorroller zum „Super-Marché“ um Croissants und Baguette zu holen. In der „Tankerie“ gab’s Sprit und in der „Halsabschneiderie“ gab's den Schinken und Wurst! So gab es jeden Morgen frische Backwaren und Leckerlies aus Winnis Meisterhand!

Das Wetter spielte uns einen Streich es regnete, aber ganz feiner Regen, richtig ekelig. Aber die Gelegenheit den neuen Südwester und Bretonenkittel des Leichtmatrosen endlich einzuweihen, bei der Schweinekälte kam gerade Recht!!! Der erste Versuch im Nieselregen vom Chorspieß Siggi mit dem Staffcomander Winni ein Programm zum Singen zusammen zu stellen war sehr feucht, deshalb wurde wegen dem schlechten Wetter das XXL-Mobil so umgebaut, das 2Akkordeons, Gitarre, Heike, Michaela und 4 Männer zum singen Platz hatten.

 

Die Geschichte vom Austern knacken:

Winni hatte 1 Duzend Austern gekauft was zu einem lustigen „Schmaus“ werden sollte.......

Wenn einem diese Mahlzeit so schmackhaft gemacht wurde, sollte man sie auch probieren. Also bekamen Susi, Andreas und der Leichtmatrose eine ausführliche Anleitung von Winni eine Auster aufzumachen und zu schlabbern!

Teil Nr.1 war schon aufregend das Messer richtig anzusetzen und den Muskel zu durchtrennen, damit der Deckel aufging und man schön die Muschel in der Schale ablösen konnte, so dass sie im Meerwasser in der Schale schwamm. Susi und der Leichtmatrose hatten das soweit gut im Griff. Man konnte die Schale an den Mund ansetzten und „ausschlabbern“, musste aber erst etwas Wasser abtrinken, dann die Muschel hinterher und gut durchkauen, ........soweit die Theorie!!!!!!

Die Praxis war, das Andreas den Deckel der Muschel zu stark aufgehebelt hatte und dieser zerbrach, so hatte er den ganzen Kalk in seiner Muschel und kaute auf dem Kalk herum. Kommentar: „Die schmecken aber komisch und sind ganz hart, igitt!“ Jeder der Testpersonen brauchte erst mal ’nen Schnaps zum nachspülen, leider wollte weder die Muschel noch die Mirabelle im Magen des Leichtmatrosen (Kickuck) bleiben und so bekam er einen Schluckuck, rannte hinters WoMo zum ko................... doch sie blieb drin!!!!!

Nur der komische ekelige Fischgeschmack musste weg, und so musste noch eine Knoblauchzehe pur dran glauben, aber alles wurde gut..............

 

Mittags wurde das Festival erst richtig offiziell eröffnet, für jeden Shanty gab es ein pinkfarbiges Band um das Handgelenk welches nicht abgemacht werden durfte (also schlafen, duschen, essen - all incl) .

Um 16.00 Uhr hatte die Truppe den ersten Auftritt auf dem kleinen Boot von Wolfgangs Pensionsvater. Die ganze Familie war da und wollte zuhören und ganz viel Publikum stand an der Kaimauer. Echt erstaunlich, aber deutsche Shanties hatten Seltenheitswert in der Bretagne. Oft hörte man im Hafen ehr Musik wozu getanzt wurde, die immer wieder die selben Takte und gleiche Melodien enthielten.

Auf solch einem Festival traf man doch immer wieder bekannte Gesichter z.B. die „Stormalong John“ - tolle Truppe mit „Superstimmen“.

Zu späterer Stunde ging’s mit Einigen der Truppe noch mal in den Irish Pub, wo ein „Guinness" zum Sonderpreis von nur 8,-- Euro der ½ l zu erstehen war (da konnte uns das Biertrinken vergehen in Irland kostete das 4,50).

Bevor es zum WoMo ging wurde erst mal die „Knöterie und Pullerie“ aufgesucht. Danach wartete am WoMo der Rotwein. Leider war nach einem kurzen Telefonat nach Deutschland ruck zuck das Handy-Guthaben des Leichtmatrosen alle!

 

Sa 06.08.2005 Die Geschichte vom Kickuck (Leichtmatrosen) und dem Handy........

Morgens nach dem Frühstück beschlossen Siggi und Michaela mit dem Kickuck einkaufen zu fahren, damit er endlich mal wusste wo der „Super-Marché“ war (nach unendlicher Sucherei auf’m Rad mit Andreas.....) außerdem wurde die Möglichkeit genutzt das WC an der Entsorgungsstelle und den Müll zu leeren. Wie immer war dort wieder sehr viel Betrieb, weil viele WoMo’s die Gelegenheit nutzten. Also blieb der PKW von Siggi und Michaela stehen und beide blieben sitzen und warteten auf das was da so kam!

Der Kickuck warf die Mülltüten in den Container und packte schließlich auch noch das WC im Kofferraum, mit dem Kommentar vom Chorspieß: „Andreas sagte, Du weißt ja wie das geht!“ Nun denn der Kickuck schleppte es dann ein paar Meter weiter zum Gully, und hoffte nur beim Deckel aufschrauben, ob das denn alles so richtig war!!!!!!!!!?????????? Leider bekam er den Deckel gar nicht auf, weil er sich verklemmt hatte, aber 2 nette Franzosen sahen das Malheur und halfen tatkräftig mit den Deckel aufzuschrauben, sehr Hilfsbereit waren die Leute...............!!!!!!!!!

Nach der Aktion ging’s in den „Super-Marché“ kurz einkaufen, weil es keine Knöterie gab für die Damen und keine Handykarte zum aufladen für den Kickuck, ging’s in den anderen Markt, da gab’s eine Knöterie, aber auch nix zum Handy aufladen.

Kreuz und quer ging’s durch die Stadt bis hin zur Bank in der Hoffnung auf eine Handykarte leider auch vergebens. Dann endlich der letzte Laden „Carefore“ juhui der hatte Karten und ’nen WC, aber nach 1 ½ h Diskussion mit der Verkäuferin die sehr bemüht war (muss man sagen) stellten wir fest, dass die franz. Karte nicht funktionierte, weil die ein anderes Netz hatte. Fluchend und schimpfend ging der Kickuck zum Auto, wo Siggi und Michaela auch schon etwas grimmig schauten, weil die Stadt um 12°° Uhr abgesperrt wurde wegen dem Fest und wir hatten nur noch 10 min Zeit!

Unterwegs probierte der Kickuck noch mal das Handy und wurde etwas bleich um die Nase als er feststellte das plötzlich 30,-- Euro Guthaben drauf waren, woher die wohl kamen????? Im Auto wurde es sehr still ............ aha, der Freund Mario war ganz schlau, hatte von Deutschland aus 30,-- Euro bezahlt und so ging das .

Im Camp wieder eingereist musste der arme Chorspieß erst mal ’nen Riss an der Schnapsflasche machen „zur Beruhigung" der Nerven. Kommentar dazu war nur noch: „Wer einen Kickuck an Bord hat kann schon was erleben!“ (nächste Aktion des Kickucks war, Anschaffung eines Handys mit Vertrag!)

An diesem Tage fiel die Übungsstunde mit Rasseln aus!

Etwas später als die Köpfe wieder klare Gedanken fassen konnten, gab’s 1 Duzend Austern von Siggi. Dieses mal aßen Herby und Olla, Wolfgang, Susi, Winni, Siggi und der Kickuck mit. Noch mal unter Winnies Anleitung klappte und schmeckte das schon viel besser!

Um16.00 Uhr war der nächste Auftritt auf dem Schiff von Mr. Bouchard, diesmal waren Freunde und Verwandte eingeladen. Es gab vorweg Pastice (Anisschnaps) und Rotwein und nach dem Singen Knabbereien. Außerdem waren 2 Fernsehsender da die uns filmten war echt toll!

Abends wurden wir vom Festival-Präsidenten zum Essen eingeladen, wo die anderen Musikgruppen auch speisten. Da gab es für uns noch mal 2 Flaschen Rotwein. Beim wegtragen der Tabletts hatte der Leichtmatrose eine ganz rote Nase und alle dachten er hätte die Flaschen alleine ausgetrunken, aber das war nur die Sonne....................

Es ging zu den WoMo zurück und der Abend klang mit Rotwein aus.

 

 

So 07.08.2005 Morgens nach dem Frühstück gab’s den ersten “Rosé“ bei den Damen danach ging’s gleich auf das Festival zum Bootsgeschäft zur Chefin, um unser Versprechen einzulösen. Sie freute sich sehr.

Der Sohn filmte uns und hatte sich ein Blatt Papier mit „Grey Goose“ gebastelt, toll. Auch dort wurden wir eingeladen - zum Muschelnessen und Weißwein trinken. 8 Flaschen hatten wir hingestellt bekommen! (hatten wir natürlich alle getrunken, es durfte ja nichts umkommen!) In diesen wenigen Tagen hatten wir nur „Gesundes“ zu uns genommen!!!!!!!!!!

Rundgang um das Festival danach zu den WoMo zurück und auf zum Muscheln putzen, wir waren noch so hungrig. Michaela hatte 4 Kg Muscheln geholt. Herby, Winni und der Leichtmatrose rupften den Muscheln die „Bärte“ und Susi kochte sie nacheinander. Das war ein Spaß für alle und die waren so lecker, mh...........gierig stürzten sich alle (ca.20 Hände in der großen Schüssel) auf die Muscheln mit Knoblauch, Zwiebeln und das Baguette wurde in die Brühe getunkt!!!!!!!!!! Susi bekam die letzte Portion mit Musik und Gesang.......................

Die letzten Reste Rotwein (mit doppelter Portion Aspirin nur für Leichtmatrosen), Schnaps und andere div. Getränke wurden verbraucht und die Nachtruhe bei „Einigen“ eingeläutet!!!

 

Mo 08.08.2005 Frühstücken - wer Appetit hatte, Winni hatte die Baguetterie gewechselt, somit gab es so alte Croissants wie die Verkäuferin auch war. Die erste Truppe trat die Heimreise an mit PKW, an Bord: Siggi, Michaela und der Kickuck machten sich gen Heimat.

Die Rückfahrt war auch lustig die beiden Scouts hatten sich in Frankreich 2 x verfahren und auf der Autobahn Dortmund/Düsseldorf verpasste der Chorspieß die Ausfahrt; aber die war so doof ausgeschildert, dass man sie nur übersehen konnte! Irgendwann um 24.00 Uhr trafen wir in Ippinghausen ein und ein Mario freute sich auf seinen Kickuck.

Vielleicht hatte der Rest der Paimpoler auch noch schöne Erlebnisse.................??????????

 

Schönen Gruß vom Leichtmatrosen (einem Kickuck) und einer soll sagen wir hätten keinen Spaß gehabt.............................