Die
Shanty – Knoblauch –Reise nach Berlin vom 14.04.05 –17.04.05
Start war am Donnerstag um 10.00 Uhr in Ippinghausen.
Kurz vorher noch Großeinkauf in Ippinghausens Lädchen. Andreas kam zu Fam.
Geschwind auf den Hof das ganze Geraffel verstauen, Mario und den Leichtmatrosen
einpacken und weiter ging’s zu Susi, Marieke und Eisi der noch in den Federn
lag. Über die Autobahn ging’s nach Berlin. Um ca. 12.00 Uhr kündigte sich Hunger an. Wir legten
eine Rast mit großem Frühstücksbuffet ein. Das Staunen war nicht schlecht als
die Kühlschranktür im WoMo geöffnet wurde..........ein „Hecht“ von
Knoblauchgestank kam uns entgegen, oh je.............! Der Leichtmatrose hatte
vorher mühevoll eine Knolle Knoblauch geschält, denn auf ein Gehacktesbrötchen
muss auch Knoblauch! Das haute Alle um, jeder musste Knoblauch essen damit er
genauso stank wie die Anderen. Die Fahrt ging weiter, um ca. 15.00 Uhr kam dann der
Durst, wir hatten guten „Krombacher“ Kaffee an Bord! Um ca. 15.30 Uhr kamen wir am Stellplatz vom ADAC
„Steinbock“ an, in der Nähe der U-Bahnstation Hallesches Tor. Wir wurden schon von Herby, Olla und Winni erwartet.
Nach ner kurzen Trinkpause ging’s in die Stadt mit der U-Bahn. Mit dem
72h-Ticket konnten wir in ganz Berlin rumfahren! Wir fuhren bis zum Ku-Damm, wo
Winni schon wartete (der hatte sein Auto zum Hotel gebracht).Zusammen suchten
wir eine Kneipe zum Durst löschen und landeten beim Ku-Damm -Eck. Danach kam
der Hunger, wo wir im Biergarten „Loretta“ landeten; da gab’s
„Spearribs“ zum ablutschen! Irgendwann wurde es sehr kalt und wir mussten
einen wärmeren Platz suchen und landeten im „Klo“! Zur Begrüßung wurde
der Leichtmatrose gleich am Eingang mit Wasser vollgespritzt und war Pudelnass!
Dann mit 9 Leuten einen Platz zu finden war nicht so einfach. Den Tisch, den wir
mühevoll gefunden hatten, der zuckte, der hüpfte uns als vor der Nase hoch,
echt irre! Leider mussten wir an einen Anderen, wo es nur so von Spinnen und
allerlei Getier wimmelte! Es war die „Höhle des Bären“ und zur Krönung
gab’s das Bier 800 ml mit Schaum aus Urinflaschen! Und für die Leichtmatrosen
gab’s extra zum pinkeln (einmal wie ein Mann sein) für Jeden eine
„Urinella“ (eine Pinkeltüte aus Papier) praktisch war das Ding, ging gut! Susi und der Leichtmatrose rissen noch zwei
„Sicherheitsbeauftragte“ auf, die spendierten uns noch nen
Khaipirinia-Drink, der haute ganz schön rein und gab „Dickschädel“! Die
Typen waren fraglich und außergewöhnlich! Und was entdeckten wir auf der Getränkekarte
noch „Uns - Grey Goose Wodka!“ Die Reise ging weiter ins Europacenter in den
Irish-Pub zum Guinness trinken. Danach hatten wir ein Problem............es fuhr
keine U-Bahn mehr! Alle Versuche eine Fahrgelegenheit zu organisieren nachts um
1.00 Uhr scheiterten, also blieb nur noch das Taxi übrig! Eisi und Winni nahmen
im Hotel noch nen „Absacker“! Das machte bei Eisi auch einen „Dickschädel“!!!!!
Hi, hi, hi, .............ätsch! Freitag der 15.04.05Der Eisi wollte uns Brötchen bringen, aber der kam
nicht herbei zu uns auf den Stellplatz! Um 9.00 Uhr kam er dann doch noch und aß
nur ne saure Gurke, he.................??????????????? (Eigentlich machen das
nur Frauen, wenn sie schwanger sind??????) Um 13.00 Uhr sollten wir uns am
Brandenburger Tor mit den Anderen Shanties treffen. Vorher wollten wir noch was
essen in einer Kneipe, dazu mussten Susi und der Leichtmatrose erst mal einen
Platz „an der Sonne“ schaffen! (nur für Frostköttel!!!!!) Der Wirt war
nicht sehr beeindruckt von unserem Tische zusammenschieben, der faltete uns noch
zusammen (wie ein Tisch), wir würden ihm seine Arbeit wegnehmen! Nach einer
reichhaltigen Mahlzeit (nur des Leichtmatrosen Stück Fleisch war zäh)
versammelten wir uns am Brandenburger Tor, wo die Anderen auch schon warteten. Um 14.00 Uhr gab es eine Führung durch den Reichstag
mit strengen Sicherheitskontrollen, Wir konnten mit dem SPD-Abgeordneten und dem
parlamentarischen Staatssekretär Alfred Hartenbach aus Hofgeismar sprechen und
Fragen stellen; war ganz interessant. Nach der Führung konnten wir noch einmal
einen Blick aus der Kuppel vom Berliner Reichstag aus werfen, über die ganze
Stadt bei strahlendem Sonnenschein. Nach der Führung wollten Manche zum Hotel
wie z.B. Paulus der wurde mit einer Fahrradrikscha „zurückgetrampelt“. Er
musste erst mal einen „Strampler“ finden der ihn fahren wollte! Ausgerechnet
der Fahrer mit der Bandage am Bein tat sich das an! Auch unser Erich wollte zum
Hotel kam aber dort nie an, Winni dachte er schliefe und hörte kein Telefon,
aber Erich wurde von Jochen aufgelesen und zu Ihm in die Wohnung zum Kaffee
eingeladen! Gott-Sei-Dank gerettet! (das Team Jochen, Lisa, Ute und später
Winni schliefen in der Wohnung) Der Rest suchte sich was zu Essen in der Stadt. Olla,
Anja, Marieke, Susi, Andreas und Mario landeten in der Nordsee, wo Shanties
ihren Platz haben! Herby fuhr stattdessen mit der U-Bahn zum Stellplatz um
Jacken zu holen für Frostbeulen, hatte aber leider keinen Schlüssel und hatte
dann die Jacken „vergessen“! So vertrieb sich Jeder seine Zeit bis um 18.00
Uhr. Danach kehrten Alle im „Haus der 100 Biere“ ein. Es war eine recht
lustige Angelegenheit, weil es die Kellner mal wieder nicht mit den Bestellungen
und den Rechnungen auf die Reihe gekriegt hatten! Ein kleiner Teil der Truppe seilte sich um 21.00 Uhr
ab zum 3D-Kino „Die weißen Hai“ gucken im Sony-Center. Nachdem Eisi einen
guten „Sparpreis“ an der Kasse für die Truppe ausgehandelt hatte konnte die
Meute 3D-Kino gucken. Vor der Vorstellung holte Susi noch einen „Riesen-
Eimer“ voll Popkorn auf das es im Kino gut knisterte! Wir bekamen Alle
„Riesenbrillen“ zum gucken, wo Alle aussahen wie Hummeln! Während des Films
wollte manch Einer Quallen essen und Haifische streicheln! Nach der Vorstellung
ging’s zum „100 Biere Haus“ zurück. Wenig später machte sich die ganze
Horde auf zum Anhalter-Bahnhof, wo sich die Wege der Wohnmobilisten, Hotellisten
und Wohnungsmieter trennten! Die Wohnmobilisten fuhren mit dem Bus zum
Stellplatz zurück. Susi wollte des nachts noch Winni’s Auto umsetzten, was
sich als etwas schwierig gestaltete (ein fremder Wagen, andere Knöpfe mit
angezogener Handbremse, offener Motorhaube und das 100ertste Bier oder waren’s
99???????????!!!!!!!!!!) Da Alle noch sehr hungrig waren gab’s noch einmal
eine große „Fressorgie“ außerdem musste der „Klumpen“ vom Chef noch
vertilgt werden (Gehacktes) und aus dem Zwiebelfleisch wurde eine neue
Kombination „Knoblauchfleisch“, aber auch das musste draußen vor dem
Wohnmobil wohnen. Bei Andreas seinem „Willi“ fand das
Knoblauch-Zwiebelfleisch seinen Platz im Scheinwerfer!!!!!!!!!!!! Samstag
16.04.05 :
Um 10.30 Uhr war Treffpunkt am „Etap- Hotel“ zur
gemeinsamen Stadtrundfahrt. Zum ersten Male wurden die Akkordeons und die
Gitarre mitgeschleppt, aber der morgendliche Gesang im Bus klang
schrecklich...............siehe Videoüberwachung von Marieke!!!!!!!!!!!!!
Irgendwann stellte Winni fest, dass er doch einen Stadtführer gemietet hatte,
der hatte leider verschlafen, kam aber auf dem schnellsten Wege herbei und erzählte,
ohne ein Stück Papier oder Buch alles aus dem Kopf, die Geschichte von Berlin
und der Mauer! War schon bewundernswert! Kreuz und quer ging es mit dem Bus
durch West und Ostberlin, wer damals kurz nach der Grenzöffnung dort war,
stellte ganz schöne Veränderungen fest. Damals zerfallene Gebäude ragten heute prunkvoll und
majestätisch wieder aus den Reihen. Die Feststellung von Vielen war, dass im östlichen
Teil von Deutschland sehr viel Aufschwung zu sehen war, aber der westliche Teil
ganz schön verkommen und vernachlässigt wurde, z.B. unsere Autobahnen und Straßen.
Schön wäre es gewesen, wenn mal langsam der „Solidaritätszuschlag“
abgeschafft würde!!!! Fast am Ende der Stadtrundfahrt Blick vom Turm in das
Olympiastadion da gab’s sogar für Alle Fußkranken einen Fahrstuhl - wir
waren Alle Fußkrank!!!! Nach dem einatmen der Berliner Luft da oben, reichte
die Luft um unten schön in die Gemäuer zu singen mit einer sehr schönen
Akustik, oh wie das ging juhui........................ Mit einem Mittagskaffee
von „Becks“ wurden die stimmen so richtig geölt! Um ca. 13.30 Uhr kamen wir wieder am Etap-Hotel an
und es gab verschiedene Grüppchen die noch was unternehmen wollten. Susi und
Marieke sahen sich den Akkordeonfilm an, Winni, Olla, Herby, Mario, Andreas und
der Leichtmatrose wollten den Bunker und die Ausstellung „The History of
Berlin“ ansehen, war sehr interessant nur 2 h waren zu knapp dafür! Da unten
tief im Keller konnte Einem ganz schön mulmig werden, vor allem als der
Leichtmatrose plötzlich allein da stand und sich verlaufen hatte, voller Panik
suchte er den Ausgang hui.................das war was!!!!!!!!!!!!!!!! Aber zum
Glück fanden sich Alle wieder. Die Bunkerführung war auch heftig, Wir durften
uns ein originales Tonband aus dem 2.Weltkrieg anhören wie sich das damals anhörte,
wo oben die Sirenen heulten und Bomben auf die Stadt fielen, echt
hammerharte!!!!!!!!!! Man sagte doch immer, dass Bunker Strahlen geschützt sein
sollten, aber Winni’s Handy bimmelte trotzdem da unten!!!!!!!!!!!! Um 18.00Uhr trafen sich Alle an der Gedächtniskirche
um zu beratschlagen wo das nächste Essen und Trinken gefasst werden sollte.
Charly hatte da so eine Idee, aber die Bahn war zu laut an der Ecke und so kam
es das wir wieder im Biergarten bei der „Loretta“ Rast machten. Susi und
Marieke standen noch an der Kasse im KaDeWe in ner Schlange, weil die Technik
versagte, und das alles für uns „Grey Goose-Wodka“ (BITTE NICHT FRAGEN
welchen Preis die Flasche hatte), ein Geheimnis, pst.............!“ Die
„Spearribs“ in dem Biergarten waren nicht Jeder-Manns-Fraus-Sache und es
wurde sehr kalt, so dass sich die Truppe später nach einem kurzen
„Singalong“ auflöste und eine andere Lokalität aufsuchte! Der klägliche
Rest von Susi, Marieke, Andreas, Mario und der Leichtmatrose folgten dem
Geschwader etwas später. Auf ging’s zum Europa-Center wo es schön warm und
kuschelig war, nur die 2-Mann-Kappelle nervte etwas mit ihrer Kaffeehaus-Musik!
Aber die Pausen wurden erfolgreich von den Leichtmatrosen und den Shanties
erfolgreich ausgefüllt, so dass es doch noch ein lustiger Abend wurde! Es wurde
ein wechselhaftes Spiel zwischen der Kappelle und den Shanties, welches soweit führte,
dass Susi und Peter sogar einen Tango aufs Parkett legten und der Leichtmatrose
mit Andreas sogar einen Walzer und das alles vor der Kneipe auf dem Korridor!
Andreas tanzte auf Strümpfen wie eine „Ballerina“ über den Flur und Mario
filmte im Eifer des Gefechts, es merkte Keiner wie plötzlich 2 streng schauende
Security-Men in den Eingang des Pub’s kamen um nach dem Rechten zu sehen,
ob’s uns auch Allen noch gut ging, diese erließen das Lokal wieder
fluchtartig! Wir hatten so viel Spaß und ein herrliches Publikum! Sogar dem
Wirt gefiel das alles so gut, dass er sogar noch an den Rest der Shanties Herby,
Olla, Susi, Mario, Andreas und dem Leichtmatrosen eine Runde Schnaps ausgab und
sich herzlich bedankte, wie gut, dass uns in Berlin keiner kennt!!!!!! Hi, hi,
hi......................... Zumindest dachte die Wohnmobil-Truppe die letzte
U-Bahn wäre gefahren, na ja immerhin war es schon wieder 1.30 Uhr und darum
beeilten sie sich sehr den letzten Zug zu bekommen. Zwei Züge standen zur
Auswahl einer rechts einer linksseitig, aber welche Richtung wir fahren mussten
wussten wir nicht so Recht! Andreas traf in dem einen Wagon ein paar junge Leute
und fragte nach, und es war tatsächlich der richtige Zug. Schnell rannten Alle
auf den Wagon zu und stiegen ein weil die Türen schließen wollten, aber Olla
stand noch auf dem Bahnsteig und zündete sich genüsslich eine Zigarette an.
Andreas, Mario und der Leichtmatrose rissen nur noch die Türen auf und zerrten
Olla in den Wagon, puh das war knapp! Daraufhin holten die Leichtmatrosen die
Akkordeons + Gitarre herbei und spielten erst mal drauf los. Mario nahm von
einem Fahrgast eine Kappe und sammelte bei der Aktion 5 Stationen lang immerhin
2.50 Euro eine Teenagertruppe stieg noch ein und Alle hatten Spaß dabei. Der
Fahrgast mit der Kappe saß in seinem Sitz und betete und verdrehte die
Augen!!!!!!!!!!!! Leider mussten Alle aussteigen, wir liefen zum Stellplatz zurück
der Leichtmatrose musste klingeln und dabei Verrenkungen machen um überhaupt an
die Klingel zu kommen, na ja für kleine Leute war diese Technik nicht geeignet!
Auf unserem Stellplatz probierten wir Susis erstandenen „Grey Goose-Wodka“,
den mega teuren Schnaps und der schmeckte zum schlucken viel zu teuer!!!!!!!!!!!
Nachtruhe kehrte auch mal ein! Sonntag 17.04.05Frühstücken und auf zum ehemaligen Grenzübergang
„Checkpoint Charly“, das war sehr interessant als Museum aufgebaut, was die
Leute damals für Ideen hatten um irgendwie aus der DDR zu fliehen! Danach
Verabschiedung und für Alle eine gute Heimreise. Vielen dank an unseren Reiseleiter und Organisator
Winni und Herby, dass er so einen schönen Stellplatz ausgesucht hatte. Und für
Andreas, Eisi und Mario die die Leichtmatrosen überhaupt bis nah Berlin
gefahren hatten mit freundlichen Grüßen Der Leichtmatrose Anja |
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