Wenn Shanties reisen……

Nürnberg-Tour und Kirchweihfest in Erlangen

Freitag 2.06 – Montag 5.06.06 Ippinghäuser Schützenfest.

Dienstag 6.06.06 um 10.00 Uhr Abfahrt in Ippinghausen – Nürnberg/Erlangen zum Kirchweihfest.

2 Womos Besatzung 1: XXS-Mobil mit Andreas und Anja an Bord ( zur Nacht wurde Eisi noch mit einquartiert ).

Besatzung 2: im Winnimobil mit Marieke ,Susi , Winni und Eisi ( nur tagsüber )                          

Ankunft in Nürnberg war ca. 14.00 Uhr am Supermarkt wo erstmal der günstige Sprit von Bayern in die Womos laufen gelassen wurde.

Alle Mann einkaufen im Supermarkt anschließend kam Alma (von Susis Mutter eine ehemalige Arbeitskollegin) auf den Parkplatz wo sie uns zur Stadtführung in Nürnberg abholen wollte.

Wir passten grade alle so in das Auto wegen Winni musste das Schiebedach offen bleiben, damit sein Kopf oben raus gucken konnte!!!!!

Wir fuhren in die Nürnberger Altstadt und bekamen eine tolle Besichtigung der Burg, Lochwasserleitungen, etc…. Nürnberg unter Tage.

Es war eine feucht –fröhliche Angelegenheit durch die massiven Regenfälle der letzten Wochen war es da unten sehr nass und matschig an manchen Ecken, da wären Gummistiefel nicht schlecht gewesen!

Nach der Führung kehrten wir sehr durstig in der Ökobrauerei der Altstadt ein und ließen uns das schöne rote und schwarze Bier schmecken! (Damit wir für die Islandreise im Training blieben!)

Später brachte Alma uns zu den Womos am Supermarkt zurück  von wo wir uns auf den Weg nach Erlangen zum Kirchweihfest machten.

Dort wollten wir Alma auf dem Parkplatz wieder treffen.

Es gab tolle Parkplätze für die Womos und endlich eine Gelegenheit für Alma ein Ständchen zu spielen, trotz dass die Stimmen von Allen vom Ippinghäuser Schützenfest ziemlich angeschlagen waren gaben wir unser Bestes.

Danach wurden die Instrumente in die Womos zurückgepackt, (denn Berg steigen mit Akkordeons mh…..und bei den  Menschenmassen?????)

Das Fest war riesig, vergleichbar mit dem Arolser Viehmarkt nur da gab es überall Brauereien mit eigenen Kapellen oder Bands.

Früher im 13.Jahrhundert  hatten die Brauerein nach alten Rechten die Keller gemietet, um die Bierfässer dort lagern zu können.

Die Keller werden nur noch 1x im Jahr zur Kirchweih geöffnet  wo die Brauereien in eigenen Tonkrügen ihr Bier und Schnäpse anbieten.

Bis dahin wussten wir das noch nicht und so kam die Security zu uns und wollte uns vom Platz verweisen weil wir einen anderen Bierkrug hatten, aber die Musik an dem Keller besser war.( aber so schnell lassen sich Shanties nicht vergraulen! )

Der Hunger plagte uns es gab so viele Leckereien da wusste man gar nicht wo man zu erst schlemmen sollte.

Die Entscheidung fiel auf die gegrillten Makrelen und Forellen und dazu ne Maß Bier! (Man sollte in Nürnberg nie den Fehler begehen, dort ein „Alster“ zu trinken und dann auch noch ne Maß, denn 1/2 L Bier und ½ L Sprite einfach ekelig das verträgt auch keine Makrele  die will schwimmen, aber nur im Bier pur!!!!

Und so kam es  das der Kickuck ganz viele Blähungen, Völlegefühl und Makrelen-Kickucks bekam, da half für den Rest des Abends nur noch Bier pur!)

Eisi aß ne Haxe und noch n Stück Pizza oben drauf, aber den hatten wir auch satt bekommen!

Um der Verdauung nach dem schönen fettigen Essen auf die Sprünge zu helfen , entdeckten wir das“ Münchner Freudenhaus“ das war lustig.( Wir wurden von Besen verkloppt, durch die Mangel genommen ,fast von großen Kuhglocken erschlagen und beim Rutschen durch die Röhre blieb Susi jedes Mal stecken mit ihrer Lederhose.

Zum Abschluss machten wir „Hamster-Laufen“ in einer Laufröhre, wo es den Einen oder Anderen umhaute!)

Bei der nächsten Bierrunde wurde unsere Truppe in den Menschenmassen auseinander gerissen.

Alma wurde versehentlich von einem fremden Mann aus dem Gewühl gezogen der sie mit seiner Frau verwechselte!

Andreas hatte ein Mädel mit Krücken vor sich und kam nicht vorbei  der Rest Winni, Susi, Eisi, Marieke und der Kickuck hielten sich ganz fest aneinander und kamen in einer Karawane durch das Getümmel.

Dank Handys und per SMS fanden wir uns irgendwie wieder!

Wir suchten uns einen ruhigeren Standort zum Bier trinken.

Als wir so da standen traf Andreas plötzlich einen alten Feuerwehrkameraden aus Breuna in dem Gewühl!

Ein junger Mann in Begleitung seiner Kollegin wollten auch mal auf dem Fest schauen und so wurde es noch eine lustige Runde bis das Fest um 23.00 Uhr beendet wurde.

Länger wurde in Bayern nicht gefeiert da waren die Leute sehr diszipliniert!

Die letzten Bierkrüge die andere Leute stehen gelassen hatten sammelte Winni fluchs ein.

Für das Pfand gab es immerhin noch n Teller voll Radis die hauten wir uns  auch noch rein, bevor es zu den Bussen ging die uns nach Hause brachten.

Im Bus war es auch noch lustig den letzten Rest Brezel den Susi noch in ihrer Jacke fand versorgten wir uns noch und einen jungen hungrigen Mann.

Am Parkplatz bei den Womos hatten wir alle noch Brand.

Andreas hatte glücklicherweise noch ne Flasche Rotwein an Bord die dran glauben musste!

Mit Gute -Nachtmusik aufm Parkplatz und einem  durstigen jungen Mann der auf seinen Bus wartete und nichts mehr zu trinken hatte, leerten wir die Flasche und läuteten die Nachtruhe ein.

 

Mittwoch 7.06.06 schönen guten Morgen  es klopfe beim XXS- Mobil an der Tür Winni stellte fest, das dort Wasser auslief und so dahin floss!

Scheinbar hatte es noch Nachtfrost gegeben und damit der Wassertank beim XXS-Mobil nicht einfror trat der Schutzmechanismus ein und ließ mal grade das ganze Wasser weglaufen wovon wir uns noch waschen und Kaffee kochen wollten!

Es reichte alles noch aus………

Danach wurden Tische und Stühle aufgebaut für ein deftiges Frühstück. Vom XXS-Mobil der Tisch war am Bepacktesten  kein Wunder bei drei Singles an Bord wurden die ganzen Reste aus den Kühlschränken von zu hause mitgenommen!

Susi hatte bayrischen Obatzer gemacht das war lecker, mh……..

Der Kickuck spendierte ne Runde Garnelen in Knoblauch eingelegt, mh…….

Wir lebten wie die Made im Speck!! Danach gab s im XXS -mobil eine große Um -und Aufräumaktion, tja das Team war noch nicht so eingespielt, weil das Womo eben noch neu war und man nicht so wusste wohin mit dem ganzen Geraffel!( Kam alles noch……..)

Danach konnten wir endlich aufstarten zur Besichtigung der Kaiserburg  wo uns Alma schon erwartete.

Oben auf dem Turm konnten wir es einfach nicht lassen ein Konzert zu geben  das hallte so schön nach unten das die Leute stehen blieben und nach oben schauten.

Letzte Attraktion war der Burgbrunnen, Alma erzählte uns noch eine schöne Geschichte dazu danach verabschiedeten wir uns von ihr  und fuhren in Richtung Heimat.   Ende