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Die Reise nach Island
……….. 9.06.06- 18.06.06 Donnerstag 9.06.06: Nach mehreren Festen im Voraus zur Vorbereitung der Islandtour kam der große Tag für die Eiszeitreisenden das Packfest! Jeder brachte seine Koffer, Taschen, Rucksäcke etc nach Ippinghausen zu Weigands um noch mal Gewicht, Verpackung und verstauen von Resten z.b. Bierdosen und Schnapsflaschen zu kontrollieren. Sehr vorbildlich (was den Alkoholschmuggel betraf), lagen wir sogar noch unter der Grenze!!!!!!! Das Ganze machte natürlich hungrig und durstig. Es wurde mit einem speziellen isländischen Nationalgetränk „ Häfid blä Häfid“ und einem isländischen Fischgericht mit nachfolgendem Nachtisch „ Lumer“ bekämpft. Ein sehr amüsanter Abend!!! Um 24.00 Uhr wurde bei Familie Weigand die erforderliche
Nachtruhe eingeläutet, damit der Bus
am nächsten Morgen um 6.45 Uhr nicht ohne uns fuhr. Freitag 10.06.06: Alle Mitreisenden aufstehen!!!!! Susi, Winni, Marieke , Anja ( Kickuck) und Manuela eine richtige Großfamilie quälten sich des morgens aus dem Nest, Kaffeetrinken, aufräumen und Treffen an der Bushaltestelle in Ippinghausen. Die komplette Mannschaft der Eiszeitreisenden fuhr mit dem Bus nach Kassel zum Bahnhof, wo wir auf den Zug nach Frankfurt warteten. Die lange Wartezeit machte die Damen durstig ,ungeduldig wurden die ersten Medizinbecher, Wodkaflasche und Ahoi -Brausepäckchen gezückt ,was dazu führte das die ganze Truppe bei 1-2-3-„ Ahoi“ durch die Bahnhofshalle brüllte und die vorbei laufenden Passanten erschreckt in die Truppe starrten!!!!!(So was kannten die Kasselaner eben nicht!) Der Zug kam, das Gepäck wurde verladen und die Reise ging los. Bis Butzbach kamen wir, als der Zug plötzlich hielt und alle Fahrgäste gebeten wurden den Zug zu verlassen. Ein junger Mann hatte sich auf die Schienen gelegt, um sich in suizidaler Absicht überfahren zu lassen, jedenfalls war die Strecke gesperrt und wir mussten sehen wie wir nach Frankfurt zum Flughafen kamen. Winni telefonierte aufgeregt mit dem Reiseunternehmen hin und her um für uns eine andere Fahrgelegenheit zum Flughafen zu organisieren, da es die Bundesbahn nicht schaffte! Nach langem warten durften die Fahrgäste dem Zug doch wieder zusteigen und weiterfahren. Winni erfuhr währenddessen das die Island-Air auch 1h Verspätung hatte, was uns sehr entgegen kam. Nach der Ankunft am Flughafen war sofortiges Einchecken angesagt. Unser Gepäck wurde einzeln mit einem Ultraschallgerät kontrolliert man sah fast in jedem Gepäckstück nur noch Schnapsflaschen und Bierdosen herumwirbeln. Der Zollbeamte grinste nur und sagte:“ Ihr seid ja ne Schmugglerbande!“ Alle waren am lachen! Um 15.30 Uhr nach deutscher Zeit flogen wir nach Island in der Hoffnung das alle unseren schönen Flaschen heile geblieben waren , denn so wie die Packer am Flughafen das Gepäck durch die Lüfte gewirbelt hatten, wurden wir ganz unruhig!!! Kaum hatten wir mit dem Flugzeug Schottland überquert, wurden wir auch schon von kalten Regen und Nebel begrüßt brr! Landung in Keflavik, die Uhren wurden um 2h zurück gestellt, Auto und Anhänger abgeholt, Geraffel verstaut, 14 Mann und Frau in dem Ford Transit auf die Sitzplätze verteilt. Da es regnete, kalt und windig war musste die erste Flasche Mirabellenschnaps dran glauben zum aufwärmen! Winni (unser Kutscher) ernannte Mario und Siggi zu seinen beiden Scouts eins und zwei! Die beiden suchten die richtigen Straßen aus um nach „Keflavik“ zu kommen, wo wir für die nächsten 3Tage unser Quartier im Guesthouse beziehen wollten. Unterwegs wurden wir durch ein Krachen aufmerksam, es war nur unser Anhänger der überall aufsetzte. Nach der Ankunft im Guesthouse, Begutachtung der vorhandenen Vorräte, Beschluss der Einkaufsbeauftragten Susi, Kickuck und Manuela doch noch mal den Laden zu stürmen um Stierhoden, Ziegenleberwurst und Bier zu holen die Delikatessen des Landes!!!!!!!!!! Nach dem Essen gemütliches beisammensitzen bei Ahoi
-Brause und Whiskey, danach abendliche Spaziergänge im hellen! Samstag 11.06. Aufstehen, Frühstück, Siggi hatte Lust auf Walrippchen und Widderköpfe, probieren war Pflicht…….. Verteilung der Aufgaben für unsere Beauftragten so wurde Mario zum Alkoholbeauftragten, Andreas Finanzbeauftragter, Winni unser Kutscher, Marieke Moderationsbeauftragte und die Einkaufsbeauftragten Susi, Anja und Manuela. Die erste Tour durch Island führte vorbei an Steinhaufen, die ersten Isländer (Pferde), kein Verkehr und keine Menschen auf der Straße, ödes Land viel Lavagestein, Kälte und Nieselregen! Gang über die Brücke zwischen 2 Kontinenten den „ Mid-Point“( Midlina), Mittelpunkt der Erde von Europa nach Nordamerika! Weiterfahrt zum Hexenkessel im Gebiet Reykjanes, der Ort wo es dampfte und brodelte, wo man sich endlich mal wieder aufwärmen konnte, hieß „Gunnuhver“, gespenstisch wirkte der aufsteigende Nebel überall, aber die beste zugänglichste, heißeste Quelle mit ihren blubbernden Schlammlöchern und überall Gestank nach faulen Eiern, da fiel ein „Pups“ kaum auf! ( Betretbar ohne lange Unterhose, weil’s da schön warm war!) Trotzdem fanden sich im Bus lauter Frostköttel wieder, Winni musste dringend anhalten, damit die Damen Tee mit Rum trinken konnten! (der Weg war zu holprig, trinken unter erschwerten Bedingungen!!!!!!) Weiterfahrt zum Chef des Museums in Glendavik, wo am nächsten Tag beim Seemannstag unser Auftritt sein sollte. Einkehr in einer Pinte für Einheimische, wo es sehr gutes, günstiges und reichliches isländisches Essen gab und Wasser gab s sogar gratis! Mit vollem Bauch ging s weiter zur „Blauen Lagune“ Bläa Lonid, ( sorry, aber die Schreibweise gibt’s auf dem PC nicht!) Das Wasser war sagenhaft hellblau, die Farbe kam durch Algen und Kieselschlamm zustande. In dem 40° heißem Wasser konnten es sogar Frostbeulen aushalten und der mineralstoffhaltige Schlamm tat der Haut sehr gut! Frisch gebadet und steril ging die Fahrt weiter, im Nebel auf der Suche nach einem Geysir, leider fehlte die Straße und wir fuhren zum Guesthouse zurück. Abendessen, aufräumen und anschließend Spaziergang mit Fotoshooting am Strand, danach Einkehr im Irish -Pub zum Guinness-Bier trinken! Der Durst war die größte Plage, und wir hatten noch kein ahoi……….! Siggi hatte das Pech das er mit Mike (den hatten wir dort kennen gelernt) Kampftrinken machen musste, mit sehr eigenartigen Gesöffen…????????Jedenfalls war Mike später mehr strunkelig als Siggi, der fand seinen Heimweg jedenfalls noch………!!!!!! Wir sorgten im Pub noch mal für Stimmung bekamen
noch die eine oder andere Runde Guinness-Bier und hatten einen lustigen Abend! Sonntag 12.06 Frühstück der Kickuck war der Toastbrotbeauftragte alles ging wie am Schnürchen danach Übungssingen und Programmfestlegung fürs Festival! Für 12.00 Uhr hatten wir uns in der „Einheimischenpinte“ in „Glendavik“ zum Fischessen angemeldet. Vor unserem Auftritt gab es eine heftige Regenschauer, Andreas hatte glücklicherweise ein Regencape für einen „Elefanten“ dabei, das passte dem Kickuck auch (der passte dreimal hinein...!!! ) Anprobe des „Riesenregencape“! Immerhin trocken und viel zum lachen………… Kurzer Marsch über die Strasse zum Museum durch den strömenden Regen Regencape testen….es hielt dicht! Im Museum sollte unser Auftritt sein, eine längere Zeit mussten wir warten, irgendwann legten wir einfach los das Publikum war sehr erfreut und zeigte sich interessiert! Nach dem Konzert gingen wir über den „Rummelplatz“ mit Hüpfburgen und Karussells für die Kinder die schaufelten freudestrahlend im strömenden Regen das Wasser aus den Gondeln und hatten Spaß. Im Zelt ließen wir uns nieder, zu trinken gab s Kaffee, Cola und Fanta und leckeren Fisch auf großen Platten in Öl eingelegt, getrocknet und andere verschiedene Variationen. Es gab „echten Salt-Fisch“ der wurde mit teilweise 3-stelligen Summen gehandelt wir bekamen als Gage vom Museumsleiter eine ganze Tüte voll Salzfisch geschenkt, sehr beeindruckend………….. Gegen die Kälte half unser selbst mitgebrachter „ Grey – Goose – Wodka“. Susi besorgte Cola und Mario schenkte „ aus“ unterm Tisch, möglichst unauffällig! Danach Rückkehr zum Museum, unterwegs knüpfte Siggi Kontakt zu zwei Wikingern die mit ihrem Schiff von den Shetlandinseln angereist waren um für ihr Wikingerfestival in 2007 zu werben wir wurden auch eingeladen. Im Museum spielten wir für den peruanischen Minister und den Bürgermeistern der verschiedenen Städte noch ein Ständchen .Dabei entdeckten wir den vollen Kühlschrank mit Bierdosen, oh die Rettung nahte, …..immerhin wurde der Museumsleiter (Oskar)um ganze 48 Dosen Becks Bier ärmer und wir hatten sie auch noch günstig erstanden……statt 500 isländische Kronen nur 250 isländische Kronen..…. Auf dem Weg zum Mannschaftswagen trat Winni auf einen „Trompetenkäfer“ der machte einen Ton wie umgangssprl. (kleiner Pfurz), „Tubakäfer“ waren ( große Pfü…..äh , tiefe Töne)und „schwefeln“ dabei konnten wir auch schon! Zurück zum Guesthouse wo Eisi, Marieke und Olla es tatsächlich schafften, von jedem nasse Klamotten zu sammeln und die Waschmaschine zu füllen und Wäsche zu waschen……….. Ein böser Zettel der „ Reinemachfrau“ beunruhigte die Mannschaft, „wir sollten mehr Ordnung halten“, dabei hinterließen wir alles wirklich picko-bello sauber! Der Zettel regte die Fantasie der Truppe so freudig an, dass viele neue Sprüche für das Gästebuch des Hauses entstanden, so wurde gemalt, konstruiert, gedichtet und gelacht! Danach gab s Abendessen und die letzten Schnapsreserven wurden durch ein Würfelspiel ausgewürfelt, Höchstzahl gab einen „Schlickuck“, …..high s und hi, hi, hi……..! Irgendwann war der gute Tropfen auch leer und ein Spaziergang zum Irish – Pub folgte….. Siggi handelte mit der Bedienung eine Runde Freigetränke
aus, allerdings als Kompromiss mussten wir dem Publikum gefallen, und es gab
sogar noch ne zweite freie Runde, für uns kein Problem, das war ein
stimmungsvoller Abend bis um 23.00Uhr danach schloss der Pub und wir gingen
heim. Montag 13.06. 6.00 Uhr aufstehen, Frühstück, aufräumen, packen und Weiterfahrt nach Nesjavallajurkin unterwegs dorthin war für die Damen „Spaltenpullern“ angesagt im strömenden Regen mitten in der „Walachhai“ von Island! Besichtigung des Energiekraftwerkes von Reykjavik in „Nesjavellir“ im Gebiet „Hengrill“. Immerhin betrug die Tagestemperatur draußen an der frischen Luft ganze 8°!!! Auf dem Rückweg vorbei am „Ping Vallavatn“ ein sehr großer See. Weiterfahrt nach „Strokkur“ in „Haukaladur“ im Geothermalen Gebiet, wo die Geysire ihre Wasserfontänen in die Luft schleuderten. Das „ Butterfass“ gluckste erst sehr heftig und stieß alle 10min 100° heißes Wasser in die Luft. Dagegen stieß der große Geysir nur noch 2x am Tag eine 40-60m hohe Fontäne in die Luft vermutlich rief das letzte Erdbeben am 17.06.2000 diese unregelmäßige Aktivität des Geysirs hervor. Das 500m lange und 100m breite Hochtemperaturgebiet um Geysir enthielt sehr viele Thermalquellen. Eine davon war „Strokkur“ sie eruptiert regelmäßig und steht unter Land- und Naturschutz. Sehr interessant waren auch verschiedene Wasserlöcher mit unterschiedlichen Temperaturen in dem mit 100° heißen Wasser konnten keine Algen wachsen, in dem Loch daneben „dem wärmeren“ Wasserloch konnten Algen wachsen die dem Wasser eine türkise Farbe verliehen. Weiterfahrt zum bekanntesten Wasserfall Islands dem „Gullfoss“ oder „der goldene Wasserfall“. Mit seinen Kaskaden fällt er 32m tief in die Schlucht im „Hvita- Fluß“ (in die 70m tiefe und 2,5km lange Schlucht) die sich während der letzten 10000 Jahre durch Rückschreitende Erosionen in die Gesteinsschichten gegraben hatte. Siggi kaufte einen Wikingerhelm danach Weiterfahrt zum Aussichtspunkt „Hestakrain“. Wunderschöne Landschaft mit ihren eigenartigen Straßen, Flüsse die irgendwo einfach im Boden verschwanden……. Um ca. 17.00 Uhr Ankunft im Hotel „Hestakrain“, ein Reiterhof mit „Hot Pott“ der auch gleich in Beschlag genommen wurde von 7 Shantymen + Shantymeninnen, Winni, Siggi, Mario, Andreas, Michaela, Kickuck und Susi, Manuela brachte den Kaffee und Bier an den Beckenrand……….! Beim austesten der„Männerebbe“ standen plötzlich 4 Kerle auf und es fehlte sehr, sehr viel Wasser im Pott………das war ar….-kalt und die Mädels fingen an zu quieken !!!!!!!! Die dachten sich, was die Kerle konnten war für die Mädels auch kein Problem und sie machten eine „Mädchenebbe“, hm da passierte gar nichts……..der Wasserpegel blieb stabil!!!! Ätsch, lange Nase………. Die Entdeckung ganz „spezieller“ irischer Pilze (siehe Bilder) die an der Wand „wuchsen“ und die Sensation des Abends………..ein Kickuck im „kurzen Schwarzen“, nein ……und das bei 9° ohne lange U-Hose!!!!!!!! Das war die Kleiderordnung des Abends und der erste“ Brinnevin“ for ever!!!!!! Nach dem leckeren Essen abendlicher Spaziergang im Hellen,
die Zeit zum nachdenken nutzen oder das letzte „Weinfässchen“ leeren! Jedem
wie es ihm gefiel……. Dienstag 14.06.: 7.00 Uhr Bad im „Hot Pott“,( Entdeckung des hui-jui-jui-Vogel ) danach aufwärmen unter der Dusche und frühstücken. Die Feststellung dass es in Island kein „gutes Wetter“ mehr gab, sondern nur noch „trockenes Wetter“, musste jeder akzeptieren! Aufbruch nach „ Hjälparfoss“ unterwegs tanken, das musste gelernt sein…… hi, hi, hi…….5 Mann und Frau mit den Händen in den Hosentaschen standen daneben, doch Keinem kam die Erleuchtung! Unterwegs zum Tal nach „Stöng“, dieses Gebiet stand unter Denkmalschutz. Es wurde durch Vulkanausbrüche verschüttet und 1939 wieder ausgegraben .Besuch einer alten Hofruine (nachgestellt) wie zu damaligen Zeiten in teilweise ödem und kargen Land aber auch umgeben von bunten Felsen und unbeschreiblicher und beeindruckender Natur. Danach Rückfahrt zum „Hjälparfoss“, weil wir feststellten, das ein Troll an Bord war der Susis Handschuh geklaut hatte, der wäre fürs Reiten am Abend wichtig gewesen, Alle suchten aber keiner fand ihn. Auch das Aufsetzten des Wikingerhelmes von Siggi in der Hoffnung den Troll zu fangen brachte alles nichts, der Handschuh blieb verschwunden! Winni fragte unterwegs nur ganz trocken: „Wer geht denn überhaupt gleich zum tölten!“ Susi darauf: „Anja ,Marieke und ich!“ Darauf Frage von Winni: „Und wer töltet mit Eisi?“(isländische Worte, „ tölten“ heißt reiten!) Hi, hi,hi………. Weiterfahrt zum seit 1967 erklärten Nationalpark „Skaftafell“, auf zur „Canon-Tour“! Der Park bietet 1-7h Haupttouren. In 1000-1500m Höhe kommt man den Gletscherzungen des „ Vatnajökull“ sehr nahe. Der gigantische Wasserfall „Svartifoss“ sprudelte aus einer Erdspalte heraus und fiel in die Tiefe, in seiner Umgebung ein Halbkreis aus dunklen Basaltsäulen die an einen gotischen Baustiel erinnerten, sensationell…..!Auch der „Hundafoss“ ein Wasserfall der sich irgendwo in der felsigen Weite des Landes einen Weg bis zur Schlucht suchte. Vom Wetter her bescherte der Nordwestwind meist mildes Klima, weil sich die Wolken an der Nordwestseite des „Vatnajökull-Massivs“ abregneten oder schneiten. Der Gletscher bedeckt noch heute eine Fläche so groß wie „Schleswig-Holstein“ und unter seinem Eis verbergen sich noch viele Vulkane. Der noch aktive und bekannteste Vulkan der Erde„ Hekla“ war lange Zeit als Eingang der Hölle angesehen, wo die Verdammten Seelen der Ewigkeit schmoren sollten. Der Vulkan ist ca. 1500m hoch und baut sich auf einer 40m langen Vulkanspalte auf. Er ist ca.6600 Jahre alt und 20x ausgebrochen, der letzte Ausbruch war am 17.06.2000 der nächste Ausbruch wird wieder erwartet. 1750 wurde er das erste Mal erklommen. Der Weg in den Canyon war recht abenteuerlich die „Schwerwandertruppe“ bestand aus den Mutigen Giganten und Gigantinnen : Winni , Susi, Kickuck, Mario, Peter, Andreas, Eisi, Marieke, Herby und unsere werdende Oma Eva-Maria die erst nicht mit wollte, aber es dann doch nicht bereut hatte mit zu kommen und einen Lorbeerkranz erntete! Der Rest bewachte das Auto (das war auch anstrengend, denn immer der Gedanke an ein schönes kühles Hefeweizen, welches es auf Island nicht gab,………..mh!) Steil abwärts, ohne Wanderwege und quer-feld-ein, nicht grad ungefährlich kämpfte sich die Truppe herab bis zum Wasserfall und den Berg wieder herauf. Unterwegs stellten wir fest das es im Juni noch Stellenweise gefroren hatte. Eine super Tour………. Weiterfahrt über holprige, kurvige, staubende Strassen zumindest kamen wir zu der Erkenntnis wofür die Anschnallgurte waren in Island, na um bei dem Geholper und Kurven nicht aus dem Sitz ab zu heben!!!!!! Hi, hi, hi „grins“ und wir konnten es nicht lassen, was machen Shanties wenn sie eine „Furt“ auf der Straße sehen????????---- Richtig: „Durchfahren“!---- Siggi und Mario stiegen aus stauten noch mal ordentlich Wasser auf Winni fuhr den Ford zurück, denn mit Anlauf ging das besser, Marieke und Susi drehten den Film der Rest der Truppe saß im Auto und brüllte beim durchfahren, das machte Spaß, juhui……aber danach ging s nach „Pjovollsbaervinn“ ein nach alter Tradition gebautes Wikinger-Haus aus aufeinander geschichteten Grassoden mit einer Kirche dazu. Zur kurzen Verschnaufpause quetschten sich 14 Shanties in die Kirche als der Hunger uns zum Auto zurück rief, es gab zerkleinerte Käsestückchen, Wurst und isländischen Spezialitäten. Nach dem Picknick hieß es aufsitzen 14 Shanties zwängten
sich wieder in das Auto und weil es so schön war, mit dem Ein- und aussteigen,
beschlossen wir einen Film zu drehen. Winni parkte das Auto in Position, Marieke
richtete die Kamera aus, der Rest blieb im Auto sitzen und wartete aufs
Kommando: „ Film ab!“ Die Tür ging auf Alle stiegen blitzschnell aus, Winni
stand nur daneben, schüttelte den Kopf und sagte nur: „ Das nimmt ja gar kein
Ende, die Schlange am Auto!“ Es ging zurück zum Hotel um 17.00 Uhr trat die
mutige Reitertruppe Mariecke, Susi und Anja eine 2h Reittour auf Islandponys an.
In Begleitung einer Pferdekrähe ging s querfeldein im wilden Tölt-Schritt bei
trockenem, super sonnigem kalten Wetter durch Island. Unterwegs saß ein Troll
am Wegesrand der Pferdekrähe ihr Pferd ging hoch und Kickucks Pferd wollte
nicht über den Wassergraben springen. Es half nichts Kickucks Gaul wollte nicht
und so musste die Pferdekrähe Kickucks Gaul abholen und über den Graben führen!
Nach einem wunderbaren Ritt wurde die Reitergarde vom Empfangskomitee begrüßt,
es war super auch wenn der Hintern etwas schmerzte! Die Anderen waren einkaufen
in „Selfoss“, dort gab s den ersehnten Nachschub 48Dosen Tourborg-Bier Gott
–sei -Dank der Abend war gerettet! Mittwoch 15.06.: 7.00 Uhr der letzte Gang in den Hott-Pott mit Winni, Susi, Kickuck, Siggi und Andreas der Rest schlief noch tief und fest. Anschließend heiß duschen, Frühstück, Geraffel packen und verstauen. Abfahrt zu den „Vestmannaeyjarinseln“ es war so kalt und stürmisch das man nicht aus dem Auto steigen konnte, somit musste Siggi uns die Infotafel vorlesen. Auf dem Weg zum „Seljalandsfoss“ dem höchsten Wasserfall von Island wo man dahinter gehen konnte, fuhren wir an sehr vielen kleinen Wasserfällen vorbei, es war faszinierend wie der Wind die Gischt in der Gegend verteilte und nass wurde man auch schön. Weiterfahrt zum „Skogafoss“ der 60m hohe und schönste Wasserfall Islands. Die Legende sagt, dass der Landnehmer „Präsi“ eine Kiste voller Gold in einer Höhle hinter dem Wasserfall versteckt hatte, den Schlüssel für die Kiste gab s im Freilichtmuseum „Skogasafn“ welches auf der Strecke lag. Wanderung auf den Wasserfall Winni, Susi, Andreas und Kickuck gingen noch ein Stück weiter bis zu den dahinter liegenden Wasserfällen im strömenden Regen danach waren wir nass wie die Katzen aber, wir hatten eine wundervolle Landschaft gesehen. Völlig durchnässt kamen wir am Auto an, dort gab es ein schönes warmes Fahrbier. Weiterfahrt nach „Skogasafn“ ins Freilichtmuseum unterwegs hatte Jeder im Auto die Aufgabe die Fenster zu putzen, weil alles verregnet und beschlagen war!!!!!! Die Museumsführung war deutschsprachig, Vorführung des Brandungsbootes „Petursey“, beim Besuch in der Kirche sangen die Shanties in Begleitung eines Harmoniums gar nicht mal so schlecht, aber …..die Texte fehlten, schmunzel………….. Museum machte hungrig, deshalb erstmal Fütterung der Raubtiere draußen auf dem Anhänger, es gab Moppelkotze, Leberwurst mit Sägemehl, Weißbrot und Kekse „echt“ isländisch!!!!!! Die Fahrt ging weiter auf der langen, langen Suche nach dem Gletscher „ Mydralsjökull“ im Nebel……, aber Winni fand ihn und 3 mutige Bergwanderer Winni, Andreas und Kickuck brachen 1Stück Gletschereis als Beweisstück für den Rest der Truppe ab. Den Gletscher wollten wir noch mal ohne Nebel sehen!!!!!! Weiterfahrt zum Hotel „Skaftafell“ nasse Klamotten bei voll aufgedrehten Heizungen und offenen Fenstern trocknen, Winnis Koffer mit seinem Inhalt war total durchnässt, der hatte im Anhänger ungünstig gelegen. Übungsstunde mit singen und Instrumenten im Durchgangsverkehr des Hotels, danach Essen am Büffet und Fußball juhui gegen Polen, jäh……und weil’s Bier für 600 isländische Kronen (statt 650)im „Sonderangebot „ war, trafen wir uns zum Abschluss des Abends auf Zi. 114 Marieke und Eisi waren die Gastgeber. Da mussten unsere letzten Reserven wie Grey-Goose-Wodka, Bierdosen und Ahoi-Brause dran glauben, danach gab s Mariekes „Globetrotter-Spezialmischung“ Rotwein „heiß oder Kalt“ in Pulverform zu trinken, igitt…..( die Gesichter der Probierenden, mh…….wurden bei Globetrotter eingeschickt, mit Erfolg……Marieke bekam noch mal 7 Pakete zum trinken, ätsch…! Da halfen nur noch die Reste aus den Bierdosen zusammen schütten
mit dem Rotwein, ein „echt“ isländisches Getränk ,Eva-Maria errang sich
den Titel als zweite „Bier-Dosen-Zertreterin“! Einläuten der Nachtruhe. Donnerstag 16.06.:Vom Hotel aus ging die Fahrt zum Naturschutzgebiet „Dyrholaey“ auf der Suche nach „Lundis“(Papageientauchern), der 120m hohe Steilfelsen steht seit 1978 unter Landschaftsschutz vermutlich entstanden durch einen submarinen Vulkanausbruch während der Zwischeneiszeit. Am Strand war eine sehr starke Brandung dafür wurde das Brandungsboot „Petursey“ aus dem Museum damals gebaut. Winni fand am Strand einen zerfetzten Walpariser, roch ganz schön nach Fisch! Dann kam unser „Stunt-Lundi“ Eisi, der wurde plötzlich von der Brandung erfasst und schlug 3x Purzelbäume am Strand um nicht nass zu werden! Es war herrlich zu zusehen……und faszinierende Blicke auf die gigantischen Steinsäulen ,Felsen und das weite Meer…….. Weiterfahrt in die Hochebene von Island zum Gletscher „Hagie“ musste man einfach gesehen haben, unbeschreiblich…….und überall Pullover-Lundis (Schafe) auf den saftigen Grünflächen!!!!!! Rein zufällig kamen wir auf einen Campingplatz mitten in den Bergen, alles was man zum campen brauchte z.b.Entsorgung, Frischwasser, Duschen, etc war vorhanden. Bei dem Anblick auf die Berge konnte man seine Fantasien spielen lassen man sah einen Zauberer mit einem Kopf in der Hand, eine Hexe mit Rucksack, etc…danach eine kurze Übungsstunde ohne Instrumente, aber der Kickuck klopfte im Takt 2 Steine gegeneinander und Andreas half mit ner getrockneten Blume, dabei bekam das Lied „Über uns der blaue Himmel“ den Text „na,na,na,na,na,na,na,na“ und hi, hi, hi.....und der Chor klang, grausig….. Singen und spielen machte hungrig, anschließend Picknick in einer Höhle mit Grill, die letzten Reste Moppelkotze, Weißbrot und Leberwurst mit Sägemehl. Weiterfahrt zum Felsplateau „Hjörleifshöfdi“ ca.15 min. steiler Fußweg zu den Ruinen eines früher bewohnten alten Gehöfts. Man durfte sich nicht zu nah an den Rand der Klippe legen, weil die abbrechen konnte! Ein kleiner Trupp motivierter Shanties (Winni, Andreas, Herby, Peter, Eisi und der Kickuck) wanderte noch den ca.221m hohen Berg hoch, dort wehte der Wind zwischen 80-100h/km dort wurde der Kickuck von einer Windböe gepackt und flog fast von Island! Der Rest waren „geplättete“ Shanties! Auf dem Rückweg gab s noch n Entenrennen mit Marieckes Ente vom Ippinghäuser Schützenfest und.....Sie kam durch s Ziel! Und weil s so schön war, der zweite Anlauf, Rückfahrt zum Gletscher „Mydralsjökull“ denn bei trockenem und schönem Wetter konnten Winni und Eisi auch einen Staudamm aus einer Eisscholle bauen! Der Gletscher misst immerhin 595 km und liegt 1493m über dem Meeresspiegel. Die längste Gletscherzunge reicht bis ins Flachland „Sölheimajökull“ im südöstl.Teil liegt der aktive Vulkan „Katla“ der letzte Ausbruch war 1918 der aber kaum Schaden anrichtete. Auf der Fahrt nach „Vik“ kamen wir an vielen „Lavendelfeldern“ vorbei(das waren zwar Lupinen), bei den Shanties war alles Lavendel………. In „Vik“ gab es angeblich günstig Wollpullover, mh wir
kauften Isländische Musik-CD s und die nebenan stehende „Vin Bud“, war
interessant, weil wir dort unsere Reserven auffüllen konnten…zurück zum
Hotel, Abendessen, abendlicher Spaziergang (Eisi, Andreas, Eva-Maria, Susi,
Mariecke und Kickuck. Danach Treffen auf Manuela s und Kickucks Bude zur Getränkeinnahme! Freitag 17.06: Frühstück, Geraffel einpacken und weiter ging s nach „Fjadrargljufur“ einer Schlucht von eigenartiger Schönheit. Auf dem Programm stand eine Kneip-Kur für die „Schluchtentrolle“ (Shanties), durch ar…..kaltes Wasser 5x hin und zurück mit Badelatschen und hochgekrempelten Hosenbeinen! Das war eine Wasserschlacht, Herby rutschte mit seinen Schlappen im Wasser aus, hatte eine nasse Hose und zog gleich die Badehose an. Susi lief gleich in U-Hose durchs Wasser. Winni war der „Lundibock“ er hüpfte am Strand mit einem „Lundischädel“ auf dem Kopf herum. Eisi lief mit schmerzverzerrtem Gesicht durchs Wasser und hatte Angst um seine Füße und der Kickuck rammte sich den Zeh auf! Zu guter letzt fiel Winni in das Eiswasser weil er sich nach einem „Schwarzem Lundi“ umsehen wollte, er verlor das Gleichgewicht und landete in seiner Länge im Wasser! Der Chorspieß kürte Winni und Herby als 2.und 3. Stunt-Lundi, mit „Brinne Vin“ der erste war Eisi schon!!! Gestärkt ging die Fahrt weiter in das Waldgebiet „Nupsstadarskogur“ sehr beliebtes Ausflugsziel. Besuch des Torfhäuschens in „Nupsstadur“ ein unter Denkmalschutz stehender Hof mit historischem Gotteshaus aus dem 16.Jh. Landschaftliches Hintergrundbild das Massiv des „Lomagnupur“. Weiterfahrt nach „Skeidararsandur“ durch einen Vulkanausbruch 1996 entstand ein riesiger Gletscherlauf, der die Straße über den „Sander Skeidararsandur“ unterbrach. Die Flut riss gewaltige Eisblöcke mit sich und zerstörte die 376m lange Brücke, es entstanden große Schäden an der Verkehrsader. Ankunft am Hotel kurze Zimmerverteilung, Weiterfahrt zum „Ingolfshöfdi“ mit dem Traktor und dem „Huski-Man Ainar“ (der die Geschichte von/m vögeln erzählte) ging s durch die „schwarze Wüste“. Ein 76m hoher Fels, wo der Landnehmer Ingölfur Arnason mit seinem Gefolge den ersten Winter in Island verbrachte. Der Felsen war dicht von Vögeln besiedelt unter anderem fanden wir dort endlich Islands Delikatesse „Lundis“ (Papageientaucher)! Ein „Lundi-Junggeselle“ baut 3 Jahre eine Erdhöhle erst wenn „das Haus“ fertig ist sucht er sich ein Weibchen, klingt vernünftig!! Auf dem Felsen liefen alle Großen Leute mit einem erhobenem Arm herum, zum Schutz gegen Raubmöwen die konnten ganz schön böse werden!!! Von/m vögeln hatten wir genug und es ging mit dem Traktor und Anhänger zurück, Mario hatte „flüssigen“ Proviant im Rucksack den wir unterwegs leerten. Die Reise ging mit dem Auto weiter nach „Jökulsalon“ eine ca. 100m tiefe Gletscherlagune am Fuße des „Öeraefajökull“. Mit dem Amphibienfahrzeug wurden wir auf den See gefahren, Jeder bekam eine Schwimmweste an (für 90kg geeignet) und gegen die Kälte hatte Andreas ne Buddel Rum dabei. Der Käptain manövrierte das Boot durch dicke, große Eisschollen. Pro Jahr lösen sich 100m Eis vom Gletscher und verbleiben 5-7 Jahre im Jökulsalon bis sie so klein sind das sie mit der Flut ins offene Meer gespült werden. Im Sommer ist sie 2-5° kalt und im Winter-2 bis-5° kalt. Sehr Forellen-, Lachs, - Krill -und Krebsartenhaltig. Muss man erlebt haben….. Rückfahrt zum Hotel, das kurze Schwarze war wieder
angesagt in einer vornehmen Gesellschaft…, mh das Essen war sehr schmackhaft,
aber unsere Männer waren nicht satt geworden, so vergriffen sich Eisi und Mario
doch noch am „Freß-Trolli“ um die letzte Dose Würste zu
killen…,Treffpunkt zum Bier trinken war Susie s und Winni s Bude…… Samstag 18.06: Isländische Nationalfeiertag, auf dem Rückweg nach „Reykjavik“ Islandpullis kaufen, etc jedenfalls die letzten Isl.Kronen überwiegend auf den Kopp haun! Auf der Suche nach unserem Hotel „Cabin“ in „Reykjavik“, Koffer abstellen und auf zur Stadtbesichtigung, intensive Suche nach dem Red-Rock-Kino um die 1stündige Vulkan-Show auf Englisch anzusehen, ein Erlebnis mit isländischen Naturgewalten und schlafenden Shanties!!!!! Danach Gang zum Familientag im Park überall waren Hüpfburgen
für die Kinder aufgebaut und es gab „Candy-Floss“ (Zuckerwatte). Letzte
Einkäufe, letztes Bier im Pub, letzte Mahlzeit in Island im Hotel,
Schlafenszeit…………… Sonntag 19.06: um 4.00 Uhr war die Nacht zu Ende, Abflug um
6.00 Uhr nach Deutschland dort waren es immerhin mehr wie 9° warm. Am
Frankfurter Bahnhof warteten wir auf den Zug nach Kassel. Andreas und Eisi
hielten das letzte Fahrbier in den Händen, die Damen begnügten sich mit „Brinnevin“
und Ahoi-Brause bis nach Ippinghausen, ausklingen des Abends beim Carlo. Ende |
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